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EIER

Ob Bio oder Legebatterie.
Für Hühner die Hölle!

Die Sache mit dem Ei


Jeder Deutsche isst durchschnittlich 231 Eier jährlich – so viele, wie nie zuvor. Für die billigen Eier aus Legebatterien werden alleine in Deutschland 23 Millionen Hennen unter schlimmsten Bedingungen gehalten. Und in der Bio-Haltung? Dort sieht es leider auch nicht viel besser aus!

Bio-, Freiland- und Bodenhaltung


 

Die konventionelle Käfighaltung ist in Deutschland zwar seit dem 1. Januar 2009 verboten, jedoch wurden 2006 sogenannte ausgestaltete Käfige eingeführt, in denen bis zu 60 Tiere auf engstem Raum leben. In der sogenannten Bodenhaltung teilen sich neun Hennen einen Quadratmeter, das heißt, pro Henne nur etwa die Fläche eines Din-A4-Blattes. Die Tiere stehen in ihrem eigenen Kot, sie werden verhaltensauffällig und leiden unter Stress. Damit sie sich nicht gegenseitig blutig picken, wird ihnen direkt nach der Geburt die empfindliche Schnabelspitze abgeschnitten. Um die Verbreitung von Krankheiten auf dem engen Raum zu verhindern, werden außerdem Antibiotika eingesetzt.

 

Weniger als fünf Prozent der Tiere in Deutschland stammen aus der Bio-Landwirtschaft. Dabei geht es vor allem darum, den Böden nicht mit Pestiziden oder Zusatzstoffen im Futter zu schaden. Je nach Anbauverband bekommen die Hühner besseres Futter und haben ein wenig mehr Platz als in anderer Haltung – aber auch in Biobetrieben leben sie beengt und unter Stress ein kurzes Leben, das im selben Schlachthaus endet wie das der anderen Tiere.

Was Ihr über die Produktion von Eiern wissen solltet


Wie kann ich Eier ersetzen?


Eier durch tierfreundliche Alternativen zu ersetzen ist heutzutage einfacher denn je. Wir haben euch die wichtigsten Rezepte und Tipps zusammengestellt, damit ihr auch weiterhin lecker backen, kochen und essen könnt – nur ganz ohne Tierleid.